Von Velten nach Brüssel

Dienstag, 02. Mai 2017

Velten – Brüssel

Wir starten 7:30 Uhr und machen unsere erste Pause bei einem McDonalds in der Nähe von Braunschweig. Der Himmel ist bedeckt aber es regnet nur vereinzelt. Viele LKW‘s blockieren zeitweise die beiden rechten Autobahnspuren, wir kommen aber ohne Stau bis ins Ruhrgebiet. Gegen 14:00 Uhr überqueren wir den Rhein und kurz danach die Grenze zu den Niederlanden. Jule übernimmt das Steuer und bringt uns sicher nach Belgien. Dort fängt es an zu regnen und hört bis Brüssel nicht mehr auf. Obwohl wir um kurz vor vier in Brüssel ankommen, brauchen wir noch eine ganze Stunde, bis wir es durch den Feierabendstau schaffen, unser Hotel im Stadtteil Schaerbeek zu erreichen.

Das Auto stellen wir sicherheitshalber in die Hotelgarage für €12,-/Nacht, denn so richtig bürgerlich erscheint uns die Gegend nicht. In einem großen Supermarkt in der Nähe kann man alles kaufen – nur keine alkoholischen Getränke und kein Schweinefleisch.

Das Hotelzimmer hat eine kleine Küche und zum Abendbrot gibt es Tortellini mit Spinatfüllung. Anschließend fahren wir mit der Tramlinie Nr. 3 von der Station „Thomas“ ins Stadtzentrum. Ein Einzelfahrschein kostet €2,10.

Der Grand Place mit seinen Fassaden ist eindrucksvoll aber trotzdem ist eine gewisse Schäbigkeit in den Nebenstraßen und erst recht in den äußeren Stadtvierteln der Hauptstadt der Europäischen Union ist nicht zu übersehen. Wir streifen durch die Gassen des Stadtzentrums und bestaunen die Auslagen der Schokoladen-, Comic- und Waffelläden und besuchen natürlich auch Männeken Pis. Schließlich kaufen wir für uns drei eine Tüte Pommes, denn die wurden ja hier erfunden.

Mittlerweile geht es auf zehn und wir fahren mit der Tram zurück, kaufen in einem Späti Bier und bei einem Gemüsehändler Bananen und Ingwer. Zurück im Hotel sehen wir uns eine Sendung über den Eurovision Song Contest an und laden unsere Smartphones auf.

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