Toskana 2002

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Mittwoch, 31.07.02

Aufgestanden gegen 7,00 Uhr. Kurz gefrühstückt, die Sachen im Auto verstaut und gegen 8,00 Uhr gestartet. Die erste Etappe währte knappe 200 m, dann wurde der nächste Discounter okkupiert. Mama und Jule kaufen einige Lebensmittel ein; dann geht Mama nochmal in der Tankstelle auf Toilette und gegen 9,00 Uhr geht’s dann richtig los.
Wir wählen die Strecke über Haag und Rosenheim, weil wir auch im letzten Jahr damit gute Erfahrungen gemacht haben. Die Straßen sind relativ frei und aus dem Radio erfahren wir, daß es heute in Bayern Zeugnisse gibt und somit die Ferien erst morgen beginnen – wie gut, daß wir heute schon los gefahren sind.
Am Rasthof Inntal ist nochmal Toilette angesagt und am Grenzübergang nach Österreich wird das Pickerl (Euro 7,60, Gültigkeit 10 Tage) gekauft. Ein Typ aus Stuttgart regt sich über die Maut auf und erzählt Papa ungefragt, daß sein Audi 4,9 Liter auf 100 km verbraucht.
Wir durchqueren Tirol ohne Vorkommnisse und fallen um ziemlich genau 12,00 Uhr in Italien ein. Der größte Teil der Familie (75%) pennt und Papa verpaßt die Ausfahrt Innsbruck-Süd. Somit sind Euro 7,95 Brenner-Maut fällig. Das Wetter ist durchwachsen, die Wolken hängen tief.
Gegen 15,00 Uhr erreichen wir unser wohlbekanntes Bardolino. Wir wollen diesmal unser Reiseziel etwas entspannter angehen und machen deshalb am Gardasee Station. In Bardolino haben wir bereits 1999 und 2001 einige Tage verbracht. Die informazia hat bis 16,00 Uhr „Mittagspause“ so gehen wir als erstes in das Hotel „Albergo Marina“ wo wir vor drei Jahren schonmal preiswert untergekommen sind. Hier schickt man uns weg. Das Hotel nebenan heißt „Santa Maria“. Hier gibt man uns ein klimatisiertes Zimmer mit Frühstück für Euro 120,-. Nicht gerade billig, aber wir freuen uns auf eine Dusche. Auch hat das Hotel einen Swimming Pool und einen etwas verhaltensgestörten Hund, der nach Maxes Meinung auf den Namen „Dieter“ hört.
Nachdem Maxe den Pool getestet hat, wir uns frisch gemacht und alle Fernsehkanäle durchgezappt haben, machen wir uns stadtfein und schlendern zur Promenade.
Auf den ersten Blick sieht es hier garnicht nach Hochsaison aus, die Kellner der Cafeterias schauen gelangweilt in die Runde. Wir kaufen für jeden ein Eis und ein Straßenmusikant spielt auf seiner Gitarre.
Nordöstlich grummelt drohend ein Gewitter, das uns aber verschont
Nachdem wir eine Strecke Richtung Süden um Seeufer entlang- und wieder zurückgelaufen sind, kauft Papa sich ne Zeitung. Mama, Jule und Max springen nochmal in den Pool.
Wir suchen uns eins der sich langsam füllenden ristoranti aus und essen Pizza oder Spaghetti. Mama bestellt sich nur Wein und nascht von jedem ein bißchen. Auf der Straße vor uns spielen einige Kinder mit einem neuartigen Spielzeug namens „Turbo Rocket“ womit klar ist, daß Maxe nicht Ruhe gibt, bevor er auch so ein Ding hat. Papa gibt ihm die 7 Euro und wir können weiter unser Abendbrot genießen.
Noch ein kleiner Bummel durch die Geschäfte, Mama ruft in AÖ an, daß wir gut angekommen sind und dann gehen die Kinder noch mal in den Pool. Maxe flirtet ganz heftig mit zwei kleinen Engländerinnen, die im Gegensatz zu ihm schon ohne Schwimmhilfe planschen. Wir lassen uns eine Pulle Rotwein  bringen und Maxe entschlummert ganz sanft auf dem Schoß seiner Mutter.

Donnerstag, 01. agosto 2002

Wir stehen um 8,00 Uhr auf , Papa und Maxe springen in den Pool und wir gehen alle frühstücken. Dieter bellt wieder mal alle Leute an.
Nachdem wir bezahlt haben fahren wir in Richtung Toskana. Noch ist die autostrada einigermaßen frei, was sich aber auf  Höhe Modena ändert. Hier staut sich der Verkehr auf allen drei Spuren. Ca. eine halbe Stunde geht es nur im Schrittempo weiter. Neben uns quieken die Schweine in einem Transporter.
Auf der A1 fließt der Verkehr dann wieder. An der uscita R… steuern wir eine Raststätte wegen Toilette an, essen unsere mitgebrachten Stullen und Papa kauft eine Straßenkarte.
Gegen 14,30 Uhr passieren wir Florenz. Hier wird auch die Landschaft wieder bergiger. An der Ausfahrt C… zahlen wir Euro 12,30 , von jetzt an geht’s mautfrei weiter Richtung Siena. Um 15,30 Uhr kommen wir in Colle Val d’Elsa an wo Papa sich an die Zimmervermittlung in der sehenswerten colle alta  (Oberstadt) wendet. Nach langem Umhertelefoniere der freundlichen signora bekommen wir eine Unterkunft im Casa Vacanza Sisti im Nebenort Campiglia.
Die casa ist ein toskanisches Gehöft aus dem 18. Jahrhundert mit weitläufigem Olivenhain. Unser Apartement besteht aus einem großem Zimmer mit Dusche und Küchenzeile (alles drin, auch Geschirrspüler und Mikrowelle). All das im toskanischem Stil und erst kürzlichst renoviert. Zur casa vacanza sisti gehört ein Swimming Pool und eine wunderschöne Aussicht, wie wir später bemerken, sogar bis San Gimignano. Obwohl wir ganz offentsichtlich das bescheidendste alle Apartements haben, sind wir begeistert. Vor der Tür ist eine überdachte Terrasse, auf der es sich wunderbar frühstücken läßt. Es gibt sogar eine Video-Wechselsprechanlage zur Toreinfahrt sowie Satelliten-TV, was natürlich nicht unbedingt vorteilhaft sein muß. Gerade bei Maxe, dem TV-Junkie.
Der Swimming Pool wird sofort getestet.
Wir beschließen, den nächsten supermercato zu plündern, und begeben uns in die Unterstadt (colle basse),die nicht ganz so mittelalterlich daherkommt wie colle alte. Bei coop kaufen wir Brot, Wurst, Käse und Gemüse und fahren zurück nach Campiglia. Das Wetter ist ziemlich unbeständig, immer wieder mal regnet es.
Abends gibt’s Stulle.

Freitag, 02. August 2002

Mama und Papa springen aus ihren Betten direkt in den Pool. Gefrühstückt wird irgendwann gegen 10,00 Uhr und anschließend geht’s zum Pool.
Maxe versucht durch albernes Herumgehampel ein englisches Mädchen names Kathie (14) zu beeindrucken.
Am Nachmittag beschließen wir, die Oberstadt von Colle Di Val d’Elsa zu erkunden.
Wir stellen das Auto auf einem Parkplatz vor dem Porta Nuova, genannt Porta Salis, ab. Nachdem man die Oberstadt über die Ponte del Campana (bis 1501 eine Zugbrücke) entlang mehrerer palazzi aus dem 15. Jahrhundert abgelaufen hat, eröffnet sich einem eine wundervoller Ausblick über die Unterstadt und die toskanische Landschaft.
Mama nimmt in einer enoteca an einer Weinprobe teil und wir kaufen einen Schwimmreifen für Maxe sowie Zeitungen für Papa.
Vorher essen wir auf der Piazza San Caterina alle ein Eis.
Abends gibt es Makaronie mit tranchierten Tomaten, wovon viel zuviel übrig bleibt.

Sonnabend, 03. August 2002

Papa fährt (an seinem Geburtstag) früh um 8,00 Uhr zum nächsten alimentari in Campiglia und kauft dort jeweils quatre fette Wurst, Schinken und Käse sowie Eier, Butter und Milch.
Vormittags in Richtung Siena aufgebrochen. Auf halber Strecke ungefähr stellen wir fest, daß Maxe keine Schuhe mit hat; zum Umkehren hat Papa aber keine Lust mehr.
Wir stellen das Auto an der Nordseite der Fortezza de Medicea ab und betreten zuerst die Fortezza. Auf den Wehrgängen stehen irgendwelche ambitionierten Saxophonisten und dudeln vor sich hin. Von hier aus bieten sich schöne Aussichten auf das wirklich außergewöhnliche Siena.
In San Domenico zündet Maxe für uns eine Kerze an.
Die Stadt gilt als heimliche Hauptstadt der Toskana. Gelegen auf drei sternförmig angeordneten Hügeln befindet sich das Zentrum in deren Schnittpunkt auf dem Piazza del Campo. Hier findet 2x im Jahr die palio, ein farbenfrohens Wettreiten statt. Der historische Kern der Stadt ist seit 1956 autofrei.
Den höchsten Punkt von Siena bildet der duomo, ein Marmorbau, der begonnen im frühen 13. Jahrhundert, nie richtig fertig wurde.
Am Campo essen wir ein Eis und beobachten die Tauben beim Wassersaufen..
Maxe muß wohl oder übel das historische Pflaster barfuß bewältigen.
Auf der Rückfahrt versuchen wir den nächstgelegenen Bahnhof zu finden, da wir nach Florenz nicht mit dem Auto fahren wollen. In dem lt. Karte benannten Ort Staggia zuckt man auf unsere Frage nach stazione treno nur mit den Schultern und verweist uns nach Poggibonsi (8 km weiter). Hier finden wir einen ziemlich verlassenen Bahnhof, der immerhin noch in Betrieb zu seien scheint.

Zum Abendessen gibt es den Rest vom Vortage aufgebraten mit Ei verrührt.
Abends sitzen wir alle zusammen auf unserer Terasse und haben viel Spaß beim Erspinnen von Grusel-Comics.

Sonntag, 04. August 2002

Tagsüber am Pool abgehangen bzw. ferngesehn oder gepennt.
Is schließlich Urlaub.
Das Wetter ist inzwischen so, wie wir es erwartet haben – nämlich subtropisch.
Maxe zeigt erstmals Ambitionen, sich das Schwimmen beizubringen. Als Belohnung wartet ein supercooler Nashorn-Roboter-Transformer, mit dem er uns in Bardolino/Gardasee genervt hat.
Mama, Jule und Maxe spielen mit besagter Kathie Wasserball. Außer uns sind noch deren Familie, Holländer mit zahlreichen nacktärschigen, lautstarken Kleinkindern, ein dicker Berliner Junge in Jules Alter und zwei weitere Briten am Pool.
Abends gegen 18,00 Uhr nach San Gimignano, auch „das mittelalterliche Manhattan“ genannt, gefahren.
Hier ein paar Eindrücke:

Montag, 05. August 2002

Gegen 8,00 Uhr aufgestanden, 8,30 Uhr ohne Frühstück losgefahren nach Poggibonsi. Auf dem Bahnhof  Fahrkarten gekauft (due adulti e due ragazzi Euro 26,80) für Hin und Zurück. Auto steht auf dem Bahnhofsvorplatz. Um 9,13 Uhr fährt der Zug ab nach Florenz.
Um 10,30 Uhr treffen wir wir auf dem Stazione Santa Maria Novelle, also dem Florentiner Hauptbahnof ein und suchen uns für die Rückfahrt den Zug um 17,23 Uhr aus. Da wir noch nicht gefrühstückt haben, leiern wir uns den Fraß beim Bahnhofs-McDonalds rein und stürzen uns anschließend ins Gewühle.
Auffallend in den historischen Gassen sind die unzähligen Händler. Wir absolvieren S.Maria Novelle, S.Lorenzo sowie natürlich die Piazza del Duomo. Der Dom mit Glockenturm und Battistero, alles aus weißem und grünem Mamor, gehören nicht umsonst zum Weltkulturerbe. Ähnlich eindrucksvolle Gebäude-Ensemble, zumal aus dieser Zeit, findet man nur in Italien.
Was auf  dem Stadtplan ziemlich weit aussieht, ist in Wirklichkeit recht schnell erreicht. Nach ca. 5 min. stehen wir auf der Piazza di Signoria, also vor dem Palazzo Vecchio mit Michelangelos David (Kopie) und den Uffizien.
Kurz davor hat Maxe bei einem der Ramschhändler ein Spielzeugflugzeug angeguckt und runtergeschmissen – kaputt. Papa sieht nicht ein, dafür auch noch bezahlen zu müssen und drängt zum Weitergehen – der Vorfall geht im allgemeinen Trubel unter.
Auf der berühmten Piazza und der Piazziale degli Uffizi tummelt sich allerhand lustig Volk. Ein Tenor schmettert unter allgemeiner Anerkennung seine Arien und ein anderer Gaukler spielt Steinskulptur und erntet damit großes Interesse.
Schon sind wir am Arno und sehen die berühmte Ponte Vecchio mit den Juwelierläden. Kurz vor deren Überquerung lassen sich Jule und Maxe ihre Namen von einem asiatischem Kalligraphen auf Papier zaubern.
Hinter der Brücke laufen wir entlang dem Ufer Richtung Westen und machen im Park vor einer kleinen ev. Kirche Pause. Einige der Bänke stehen Gott sei dank im Schatten. Danach geht’s weiter hinauf zum Piazzale Michelangelo auf dem eine weitere Kopie von seinen David steht und von dem man einen wunderbaren Blick auf ganz Florenz geniessen kann. Ein Händler versucht Maxe beim Verkauf einer Fanta um 50 Cent zu bescheißen. Da  weit und breit kein Schatten ist und Papa langsam merkt, wie seine Birne weich wird, müssen wir uns bald wieder von diesem Panorama verabschieden und steigen hinab.
Beim Überqueren des Arno sehen wir unten im Fluß einen großen Biber (Otter, Wasserratte?), den wir eine Weile beobachten.
Auf der anderen Seite gehen wir in ein Internet-Cafe und Jule guckt in ihr e-mail-Postfach und Papa auf sein arg strapaziertes Konto.
Susanne versucht in einem Kinder-Buchladen Briefmarken zu kaufen und fragt komischerweise nach „ottobellos“.
Wir schlendern zurück zum Bahnhof, kaufen ein paar Ansichtskarten, ziehen Geld am Bancomat und steigen in unseren Zug nach Poggibonsi. Unser Auto finden wir unversehrt auf.
Auf der Rückfahrt nach Colle kaufen wir bei einem coop in Staggio Zeugs für die nächsten acht Wochen ein.
Nach Ankunft in unserer casa springen alle außer Papa noch mal in den Pool, dann machen Mama und Jule ein Makkaronie-Gericht und Maxe schaut sich einen Gangster-Thriller auf arte an. Papa sondiert unterdessen die digitalen Fotos und schreibt diesen Bericht.

Dienstag, 06. August 2002

Heute aber mal so richtig abgegammelt. Bis 10,30 Uhr geschlafen und um 11,30 gefrühstückt. Maxe freut sich, daß ihn niemand am Fernsehgucken hindert.
Heute ist es stürmischer als an den anderen Tagen aber trotzdem warm und trocken.
Nachmittags gehen wir zum Pool und Mama unterhält sich mit dem schwabbeligen Jungen aus Berlin. Papa stapft durch den Olivenhain und fotografiert die Landschaft mit S. Gimignano.
Um 17,00 Uhr schlendern wir durchs Dorf und essen alle außer Mama ein Eis vor einer Bar. Am Nebentisch streiten oder unterhalten sich lautstark einige Männer. Im alimentari nebenan kaufen wir Birra for Papa und ein Schreibheft für Jule. Am Briefkasten stecken wir Ansichtskarten für die Lieben daheim ein, auch für Doris und Horst zur Silberhochzeit.
Da wir übermorgen noch nicht zurückfahren wollen, verlängern wir um eine Nacht bis Freitag und entscheiden uns für die morgen stattfindende Weinprobe.
Susanne ruft in AÖ an und erkundigt sich nach Dingos Wohlbefinden.
Papa bereitet ein leckeres Abendessen und während Mama und Papa durch den Olivenhain lustwandeln und ihren Blick über das Panorama schweifen lassen gucken sich die ragazzi einen Katastrophen-Thriller an. Am Horizont ziehen dicke Gewitterwolken auf. Hie und da zucken Blitze und Fledermäuse umflattern unsere Häupter. Wir beschließen, hierher zu ziehen; Suse kann ja in der casa vacanza aushelfen und Holger macht in Aktien und Öl.

Mittwoch, 07. August 2002

Die nachfolgenden Aufzeichnungen entstehen leider mit gewisser zeitlicher Verzögerung, will heißen erst nach Rückkehr in Velten, und stehen stehen somit nicht mehr unter dem unmittelbaren Eindruck der Ereignisse:
Soweit ich mich erinnere, sind wir am Mittwoch auch sehr spät aufgestanden. Jule und Papa haben nach dem Frühstück die Tischtennisplatte ausprobiert; aufgrund der schwülwarmen Witterung war der Spaß aber nach drei Runden vorbei. Jule hat gewonnen.
Ich kann mich nicht erinnern, daß wir an diesem Tag noch mal unsere casa verlassen hätten, außer in Richtung Pool.
Abends um 19,00 Uhr begann dann die Weinprobe, an der wir mit der kompletten Familie teilnehmen wollten. Die durchführende signorina hätte keine Probleme gehabt, auch Jule und Maxe mit vino abzufüllen (trinken doch in Italien auch die ragazzi schon Wein). Nach ca. 10 min zeigte sich Maxe unendlich gelangweilt von den italo-englischen Ausführungen der signorina über die Vielfalt und die Geschichte des Weintrinkens. Jule und Maxe ziehen sich zurück und gucken Buffy auf ProSieben.
Die Teilnehmer der Weinprobe setzen sich zusammen aus zwei britischen und zwei deutschen Familien, wobei unsere Landsleute aus Pankow kommen und es somit über die Weinprobe hinaus noch zu einem Klönschnack bis weit nach Mitternacht kommt.

Donnerstag viel geschlafen und gepoolt. Immer wieder mal gibt es westliche Tiefausläufer. Lt. Nachrichten schüttet es in ganz Italien, nur bei uns nicht.
Papa fährt mit Max nach Colle.
Abends Monteriggione besucht – eine mittelalterliche Festungsstadt, bei der die komplette Stadtmauer samt der markanten Türme noch vollständig erhalten ist. Da die Stadt auf einer Erhebung liegt, genießen wir ein imposantes 360°-Panorama toskanischer Landschaft.
Im Norden zucken hin und wieder bedrohliche Gewitterblitze.
Vor dem Schlafengehen drückt dann die bevorstehende Abreise auf die Stimmung.

Nächsten Morgen gepackt, bißchen sauber gemacht, herzlichst von Signore Sisti verabschiedet und dann noch einmal nach Colle (Oberstadt). Dicken toten Käfer auf Straße liegen gesehen.
Wir laufen nochmal durch die Oberstadt auf der Suche nach dem Wochenmarkt (der findet aber in der Unterstadt statt) und langsam fängt es an, zu regen.
Wir reisen zurück nach Bardolino. In der informazia hat man nur ein 4-Sterne-Hotel parat. Wir verzichten dankend und gehen für einen Stern weniger wieder zu Dieter.
Abends laufen wir noch etwas am Ufer des Gardasees entlang und Maxe testet einige Springburgen in einem Spielpark. An mehreren Stellen stehen Schilder mit der Aufschrift: „Verboten zu stampfen die beet.“

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