Von Brüssel nach Orléans

Brüssel

Donnerstag, 04. Mai 2017

Brüssel – Amiens – Orléans

7:30 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und um neun gestartet. Das Auto stottert etwas im unteren Drehzahlbereich und wir brauchen natürlich eine ganze Weile, bis wir durch den chaotischen Verkehr aus Brüssel heraus sind. Unser erster Halt ist Waterloo. Der Eintritt ins Museum hätte €16,- gekostet aber wir gehen nur mal übers Gelände sowie durch den Shop und aufs Klo. Wir hätten auch gar nicht genug Zeit gehabt.

Um elf sind wir in Frankreich und um halb zwei in Amiens. Hier steht die höchste mittelalterliche Kathedrale Frankreichs, erbaut im 13. Jhrd. Jules Verne hat in Amiens gelebt und ist hier gestorben.

Um drei geht’s weiter. Richtig schlimm mit dem Verkehr wird es im Großraum Paris, obwohl wir extra eine Route etwas abseits der Hauptstadt gewählt haben – offenbar aber nicht abseits genug, denn in der Nähe von Versailles geraten wir von einem Stau in den nächsten und fahren schließlich durch einen flachen und unglaublich langen Tunnel, dessen Einfahrt wir erst im zweiten Anlauf gefunden haben. Für die Maut sind insgesamt viermal Beträge zwischen 7 und 10 Euro fällig.

Das Motorstottern tritt immer wieder mal auf und wir beschließen, bei einer Werkstatt zu halten. Wir suchen das Wort für Zündkerze aus dem Wörterbuch und bitten um Hilfe. Weder in einer Tankstelle, noch in einer Ford-Werkstatt will man uns helfen, denn es ist gerade Feierabend. Wir könnten aber einen Termin für nächsten Donnerstag bekommen. Also fahren wir weiter, wahrscheinlich nur mit drei Zylindern, denn der Benzinverbrauch erscheint mir niedriger als sonst. Die maximal erlaubten 120 km/h schaffen wir auch so.

Erst acht Uhr abends erreichen wir unser Hotel in Orléans und gehen mit knurrenden Magen in einen riesigen Supermarkt, wo wir viel zu viel Käse kaufen.

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